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Deutsches Technikmuseum Berlin - Medieninfo: Symposium "Wissen und Macht – die neue Freiheit im Internet?"

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Die Stiftung umfaßt sechs Standorte:

Wissen und Macht – die neue Freiheit im Internet?

Symposium am 10. und 11. November im Deutschen Technikmuseum

Das World Wide Web bietet uns – offenbar – unbegrenzte Möglichkeiten. Ob zum Meinungsaustausch oder um Informationen zu erlangen: Das Internet scheint uns in allen Lebenslagen die richtigen Antworten liefern zu können. Facebook, Twitter und Co. freuen sich über steigende Nutzerzahlen.
Doch wie verändert das Internet die Bildung, die Politik und die Wirtschaft, und welche Chancen bietet es, demokratische Verhältnisse und Freiheit für alle Menschen zu erreichen? Welche Risiken verbinden sich mit der globalen Vernetzung?

Prominente Web-Experten und Blogger, Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Bildungsinstitutionen diskutieren am 10. und 11. November im Deutschen Technikmuseum in Berlin über diese spannenden Fragen. Das Symposium www.wissen-und-macht.com ist eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe Forum Technoversum, in der das Deutsche Technikmuseum aktuelle gesellschaftliche Debatten aufnimmt, die mit Teilen seiner Ausstellung verknüpft sind. Konzipiert und organisiert wurde das Symposium von Hadwig Dorsch, Leiterin der Abteilung Mathematik, Informatik und Produktionstechnik im Deutschen Technikmuseum.

Moderiert wird die Veranstaltung von Sascha Hingst.

Sektion 1: Das Internet als Bildungs- und Wissensinstrument

Der Austausch von Wissen ist eine der Errungenschaften des Internets. Wikipedia, als Beispiel für eine Plattform, auf der Wissen von jedem produziert, editiert und aufgerufen werden kann, zeigt, dass jeder einen Teil zum „Weltwissen“ beitragen kann. Die Keynote des Geschäftsführers von Wikimedia Deutschland, Pavel Richter, ergänzt durch eine Videobotschaft von Wikipedia-Gründer Jimmy Wales, leitet das Symposium ein. Welche gesellschaftlichen Veränderungen diese Entwicklung mit sich bringt, verdeutlicht das Konzept der Wissensgesellschaft, vorgestellt von der Vizepräsidentin der deutschen UNESCO-Kommission, Dr. Verena Metze-Mangold.

Sektion 2: Das Internet als politisches Instrument

Das vergangene Jahr offenbarte die politische Macht des World Wide Web: Mithilfe des Internets gelang es in Nordafrika und dem Nahen Osten, Tausende Menschen zu mobilisieren und offenen Widerstand gegen herrschende Regime in Gang zu setzen.
Ein Gesicht der tunesischen Revolution ist Amira Yahyaoui, die bei den ersten demokratischen Wahlen des Landes kandidierte und aktiv gegen Zensur im Internet kämpft. Unterstützt wurde der arabische Frühling auch von Deutschland aus – etwa von Stephan Urbach (Piratenpartei Deutschland). Die „Revolution von der Couch aus“ ist sein Thema auf dem Symposium. Über Zensur, Datenschutz und Online-Plattformen diskutieren außerdem Daniel Domscheit-Berg (OpenLeaks), Constanze Kurz (Chaos Computer Club), Markus Beckedahl (Netzpolitik.org) und Klaus Gronenberg (Bundesministerium für Datenschutz und Informationsfreiheit).

Sektion 3: Das Internet als Wirtschaftsinstrument

Als Wirtschaftsinstrument stellt das Internet ein machtvolles Medium dar. Werbemaßnahmen können durch das World Wide Web weitreichender und schneller verbreitet werden als durch irgendein anderes Medium. Anzeigen und Angebote werden bei Suchmaschinen auf individuelle Vorlieben zugeschnitten. Dr. Theo Röhle von der Universität Paderborn spricht über die zunehmende Einbindung des Nutzerverhaltens in die Suchprozesse, Dr. Sandro Gaycken (FU Berlin) über Spionage und Sabotage in der digitalen Wirtschaft. Doch nicht nur einzelne Unternehmen profitieren von den Möglichkeiten des Internets, auch die weltweite Wirtschaft an sich unterliegt einem enormen Wandel: Der Beitrag von Prof. Dr. Gunter Dueck, ehemaliger Chief Technologist bei IBM, schließt das Symposium ab.

Da die Sektionen nacheinander stattfinden, ist es möglich, das gesamte
Programm wahrzunehmen.

Mehr Informationen, Anmeldung und das Programm unter:
www.wissen-und-macht.com
Den offizielle Twitter-Account des Deutschen Technikmuseums zum Symposium
„Wissen und Macht“ finden Sie hier: http://twitter.com/wissenundmacht

Veranstaltungsort:
Deutsches Technikmuseum
Trebbiner Str.9
10963 Berlin

Eintritt: 6 Euro (erm.3,50 Euro) pro Tag

Veranstaltungssprachen sind Deutsch und Englisch (Simultanübersetzung)

Das Symposium steht unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Annette Schavan.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit DRadio Wissen.
Mit Unterstützung von: SAP, Hasso Plattner Institut, Beuth Hochschule für Technik
Berlin.
Medienpartner: Wikimedia Deutschland, Spektrum der Wissenschaft.